Digitalisierung in der Schweinehaltung: So meistern Sie HIT- und TAM-Meldungen effizient
Die Landwirtschaft befindet sich im Wandel. Digitale Lösungen übernehmen immer mehr Aufgaben, die früher mühsam und zeitaufwendig waren. In der Schweinehaltung bedeutet das vor allem: weniger Papierkram, mehr Zeit für die Tiere. Prozesse wie die HIT- und TAM-Meldung laufen automatisiert, sodass Landwirte sich auf das konzentrieren können, was wirklich zählt, die tägliche Arbeit im Stall. Digitalisierung ist keine zusätzliche Belastung, sondern eine Arbeitserleichterung. Sie schafft Transparenz, spart Zeit und ermöglicht eine schnellere Reaktion auf betriebliche Herausforderungen. Doch der größte Schritt ist oft der erste: alte Wege verlassen und sich auf neue Technologien einlassen.
In diesem Artikel gehen wir tiefer auf die HIT- und TAM-Meldung ein und zeigen, wie digitale Lösungen Landwirten helfen, gesetzliche Vorgaben effizient zu erfüllen.
Was steckt hinter HI-Tier?
HI-Tier steht für das Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere. Jeder Schweinehalter ist gesetzlich verpflichtet, Tierbewegungen, also Zu- und Abgänge zwischen Betrieben, innerhalb von sieben Tagen zu melden. Zusätzlich muss einmal jährlich zum Stichtag 1. Januar der aktuelle Bestand nach Tierkategorien (Zuchtschweine, Ferkel, Mastschweine) übermittelt werden.
Diese Meldungen dienen der Rückverfolgbarkeit und dem Seuchenschutz. Wer die Fristen nicht einhält, riskiert Bußgelder. Viele Betriebe setzen deshalb auf digitale Systeme, die die Meldungen automatisch an die HI-Tier-Datenbank weiterleiten. Das spart nicht nur Zeit, sondern reduziert auch das Risiko von Fehlern.
Was bedeutet die TAM-Meldung?
Die Tierarzneimittel-Meldung (TAM) basiert auf dem Tierarzneimittelgesetz und dem Antibiotikaminimierungskonzept. Sie ist entscheidend für die Lebensmittelsicherheit und die Vermeidung von Resistenzen. Landwirte müssen halbjährlich Angaben zu Beständen und Bestandsveränderungen machen, inklusive Nullmeldungen, falls keine Tiere vorhanden sind. Der Tierarzt meldet zusätzlich die eingesetzten antibiotischen Wirkstoffe.
Die fristgerechte Meldung über die TAM-Datenbank ist Pflicht. Wer hier sauber arbeitet, erfüllt nicht nur gesetzliche Vorgaben, sondern leistet einen wichtigen Beitrag zur Tiergesundheit.
Die HIT- und TAM-Meldung erleichtert mir die Betriebsabläufe und ich bin schneller mit meiner Arbeit im Büro fertig.
Achim Grotholmann
Schweinehalter, nördlichen Münsterland
Wie unterstützt AgroVision?
Mit AgroVision wird die HIT- und TAM-Meldung zum Kinderspiel. Die Software bereitet die zu meldenden Daten automatisch vor, sodass sie gesammelt versendet werden können, ohne extra Anmeldung. Für den Landwirt bedeutet das: mehrere Stunden Zeitersparnis pro Woche. Alle relevanten Informationen über mobile Datenerfassung bis hin zu Zuchtmanagement, laufen in einer zentralen Plattform zusammen. So entsteht ein vollständiger Überblick über den Betrieb.
Digitale Helfer im Stall
Die Digitalisierung endet nicht bei der Meldungspflicht. Moderne Betriebe nutzen:
- Abruffütterungssysteme, die die Futteraufnahme optimieren.
- Sensoren, die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Tierbewegungen überwachen.
- Mobile Apps, mit denen Daten direkt im Stall erfasst werden.
- Automatisierte Schnittstellen, die alle Informationen in einer Managementsoftware bündeln.
Das Ergebnis: weniger manuelle Arbeit, mehr Kontrolle und bessere Entscheidungen.
Blick in die Zukunft
Die Schweinehaltung wird durch Digitalisierung transparenter, effizienter und nachhaltiger. Echtzeitdaten ermöglichen eine präzise Steuerung, Prognosesysteme liefern frühzeitig Hinweise auf Gesundheitsrisiken, und automatisierte Prozesse reduzieren den Ressourcenverbrauch. Wer heute den Schritt in die digitale Welt wagt, sichert sich die Wettbewerbsfähigkeit von morgen.
Fazit
Digitalisierung ist kein Trend, sondern eine Notwendigkeit. Sie erleichtert die Arbeit, spart Zeit und sorgt für mehr Sicherheit. Mit Lösungen von AgroVision können Landwirte die gesetzlichen Anforderungen nicht nur erfüllen, sondern ihren Betrieb zukunftsfähig machen.
